Wer kümmert sich um dich, wenn du dich um alle anderen kümmerst?

Steile Felsküste mit Meerblick

Ein erfüllter Tag mit Job, Kindern und Haushalt und dann klingelt dein Handy.

  • Deine beste Freundin hat sich mit ihren Eltern gestritten.
  • Deine Schwiegermutter braucht Begleitung zum Arzttermin.
  • Dein Mann möchte, dass du seine Hemden aus der Reinigung abholst.
  • Deine Tochter steht eine Stunde früher am Bahnhof.
  • Deine Kollegin braucht dringend Hilfe bei einem Projekt.

Kommen dir solche Situationen bekannt vor?

 

Du bist eine Frau, die sich um vieles kümmert und für andere da ist. Wenn ich mir meinen persönlichen Alltag ansehe, erkenne ich mich selbst wieder. Der Hund muss noch Gassi, morgen ist Biotonne, der Rasen muss gemäht werden, wir haben kein Brot mehr, die Pakete müssen zur Post …

 

Gehörst auch du zu diesem Typ Frau?

 

Dann sind wir jetzt schon zu zweit.

Die Gefahr, sich selbst zu vergessen

Wir sind bereit, alles für das Wohlergehen anderer zu tun und legen dabei unsere eigenen Bedürfnisse beiseite. Darüber verlieren und vergessen wir uns sehr oft selbst.

 

Hier liegt die große Gefahr, dass unsere Bereitschaft zu helfen,
zu einer Überforderung führt, bis hin zu Situationen,
in denen wir nur noch funktionieren.

 

Wenn du ständig die Bedürfnisse anderer über deine eigenen stellst, wird dies auf lange Sicht negative Auswirkungen auf deine Gesundheit und dein Wohlbefinden haben. Irgendwann verlierst du dich selbst und wunderst dich dann, warum die Erschöpfung nicht mehr weggeht.

 

Immer für andere da zu sein, ist eine bewundernswerte Eigenschaft. Dahinter stecken fast immer Hilfsbereitschaft und ein freiwilliges Handeln zum Wohle eines anderen. Für viele Frauen ist dies eine erfüllende Aufgabe.

 

Sie haben ein starkes Einfühlungsvermögen. Sie übernehmen gerne Verantwortung und sorgen dafür, dass alles reibungslos läuft. Sie organisieren sich selbst sehr gut und stellen sicher, dass alle Bedürfnisse der anderen erfüllt werden.

 

Sie sind das Herzstück in der Familie, im Freundeskreis und spielen eine entscheidende Rolle im Leben vieler Menschen.

 

Sie sind treue Seelen, haben immer ein offenes Ohr und sind bereit, ihren Lieben in schwierigen Zeiten beizustehen. Am Arbeitsplatz übernehmen sie oft zusätzliche Aufgaben, um das Team zu unterstützen. Selten nehmen sie selbst Hilfe in Anspruch.

 

Doch oft bleibt ihnen wenig Zeit für die eigenen Bedürfnisse und Wünsche.

 

Dies wird den meisten Frauen erst dann bewusst,
wenn sie sich von einem Tag auf den anderen nicht mehr so belastbar fühlen.

 

💛 Du möchtest lernen, wie du für andere da sein kannst, ohne dich selbst dabei zu verlieren?
Im Coaching „Erwachen & Erwachsen werden“ findest du deinen Weg zu dir selbst – ohne die anderen vor den Kopf zu stoßen.

Warum du so bist, wie du bist

Du hast in deiner Kindheit gelernt, dass die Bedürfnisse anderer wichtiger sind als deine eigenen. Das ist so tief in dir verankert, dass es für dich vollkommen normal ist, erst für die anderen da zu sein, bevor du an dich denkst.

 

Es ist gut möglich, dass deine Mutter dir vorgelebt hat, so zu handeln. Du hast ihr Verhalten nie in Frage gestellt und es ihr nachgemacht. Für dich besteht kein Zweifel an der Richtigkeit. Hinzu kommen deine Glaubenssätze:


„Ich bin nicht gut genug. Ich muss es allen recht machen. Ich darf mich nicht ausruhen."

 

Diese können dazu beitragen, dass du dich nur wertvoll, gesehen und anerkannt fühlst, wenn du etwas für andere tust.

Frühe Verantwortung

Es kann sein, dass du in deiner Familie schon sehr früh Verantwortung übernehmen musstest.

 

Es wurde von dir erwartet, bestimmte Aufgaben zu erledigen. Vielleicht hast du als stille Vermittlerin beschwichtigt und Konflikte entschärft, bevor sie ausbrachen. 

 

Du hattest den Wunsch, allen Gutes zu tun und dabei vergessen,
dass du selbst auch zu diesem Allen gehörst.

 

Wie du siehst, gibt es viele Gründe. Und du hast nichts falsch gemacht. Du hast das getan, was du konntest. Mit dem Wissen, das du damals hattest.

 

Das Wertvollste für dich ist jetzt erstmal zu erkennen: Was steckt bei dir dahinter?

 

Das bewusste Reflektieren hilft dir, zu sehen, dass dein „Für andere da sein“ ein Verhaltensmuster ist, das du erlernt hast.

 

Und ganz wichtig zu wissen:
Das Muster kannst du auch verändern!

 

Typische Anzeichen, dass du dich selbst vernachlässigst

Wenn du dich ständig für andere sorgst, kann es leicht passieren, dass du dich selbst vernachlässigst. Gerade im Strudel des Alltags verlierst du schnell deine eigenen Bedürfnisse wie

  • Ruhe und echte Erholung, ohne das im Hinterkopf schon der nächste Schritt wartet,
  • Stille, ohne dabei ein schlechtes Gewissen zu haben,
  • das eigene Tempo, ohne sich erklären zu müssen,
  • Freude, ohne etwas leisten zu müssen,
  • den eigenen Körper spüren, bevor er streikt

aus den Augen.

 

Das ist oft ein schleichender Prozess und am Ende stehen Erschöpfung,
Stress und das Gefühl, einfach nicht mehr zu können.

Mögliche Anzeichen dafür sind

  • Anhaltende Müdigkeit: Du bist erschöpft, aber sagst trotzdem „Ja“ zum nächsten Gefallen.
  • Schlafstörungen: Erst die Erschöpfung, die nicht mehr weggeht. Dann die Nächte, in denen der Schlaf ausbleibt und zum Tummelplatz deiner Sorgen werden. 
  • Reizbarkeit und Stimmungsschwankungen: Du wirst dünnhäutiger. Kleinigkeiten, die früher abgeprallt sind, treffen dich jetzt mitten ins Herz. Du reagierst schärfer und wunderst dich danach selbst darüber.
  • Körperliche Beschwerden: Es meldet sich dein Körper. Mit Verspannungen, Kopfschmerzen und einem Herzen, das manchmal stolpert, als würde es sagen: So nicht weiter. 
  • Emotionale Erschöpfung: Und irgendwann bist du nicht nur körperlich müde, sondern auch noch emotional ausgebrannt. Leer. Als wäre das Feuer in dir ganz leise erloschen.  

Wie du deutlich siehst: Diese Anzeichen einer Überbelastung sind eine Warnung, die du beachten solltest. 

 

Es ist an der Zeit, dein Augenmerk mehr auf dich selbst zu legen.

 

Deine Wünsche und Bedürfnisse zu sehen. Wohlwollend und selbstbestimmt zu dir selbst zu sein.


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8 hilfreiche Schritte zu deinem inneren Gleichgewicht

 Diese Schritte sind keine Anleitung, sondern eine Einladung an dich, wieder bei dir anzukommen.

1. Eigene Bedürfnisse wahrnehmen

Erst wenn du erkennst, was fehlt, kannst du etwas verändern. 

2. Grenzen setzen

Nein sagen ist ein Akt der Selbstfürsorge, denn jedes Nein bedeutet ein Ja für dich!

3.Innere Muster erkennen

Wenn du verstehst, warum du immer wieder gibst, gewinnst du die Freiheit, bewusst anders zu handeln.

4. Den Körper wieder spüren

Bewege deinen Körper. Eine Yogasession, ein Spaziergang in der Natur, einfach draußen sein. Du musst ihm nur zuhören, denn er weiß, was er braucht. 

5. Wohlbefinden steigern

Ausreichend Schlaf, gesunde Ernährung und Bewegung steigern dein Wohlbefinden. Kümmere dich um deine Gesundheit, führe gute Gespräche und nimm am sozialen Leben teil.

6. Die eigene Geschichte verstehen

Woher kommen diese Muster? Was wurde dir mitgegeben?  Vieles, was dich heute antreibt, hat seinen Ursprung lange vor diesem Moment. 

 

Mach es dir zur Aufgabe, das herauszufinden. Ein Buch, ein Podcast und plötzlich ist da dieser Moment, in dem sich etwas in dir verschiebt.

Du denkst: Genau das war es. Dieses Erwachen ist der Anfang von echtem Wachstum. 

6. Emotional Freedom Technique

Die Klopftechnik EFT ist ein wunderbares Werkzeug, um sich von alten Mustern und Ballast zu befreien. Sie schafft Raum für Neues und bringt dir Energie und Lebensfreude zurück. 

8. Unterstützung annehmen

Manchmal brauchst du jemanden an deiner Seite, der dich begleitet.

 

Jemanden, der mit dir gemeinsam erforscht, wie du deinen Weg zurück zu deiner inneren Stärke und Freiheit findest – ohne die anderen vor den Kopf zu stoßen. 

Es ist nie zu spät, die Reise zu dir selbst anzutreten

Ja, du hast dich eine Zeit lang vergessen und verloren. Aber es ist nie zu spät, die Reise zu dir selbst anzutreten.

 

Wenn du dir bewusst bist, dass du – wenn du gut für dich sorgst – auch die Kraft hast, dich um andere zu kümmern, dann musst du nur noch für dich selbst aufstehen und losgehen.

 

Ich glaube fest daran, dass wir alle das Potenzial haben,
uns selbst wieder zu entdecken und unsere persönlichen Stärken zu erkennen,
um ein erfülltes Leben zu gestalten.

 

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Affirmation: "Ich selbst bin mir wichtig"

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