Wenn deine Gedanken nachts um 3 Uhr immer noch kreisen
Du liegst im Bett, willst eigentlich schlafen aber dein Kopf macht einfach weiter. Immer wieder die gleichen Gedanken:
„Hätte ich meiner Mutter klare Grenzen setzen müssen?“
„Habe ich meinen Kindern genug mitgegeben – oder war ich zu streng, zu wenig da?“
„Ist es zu spät, nochmal neu anzufangen – beruflich und persönlich?“
„Wer bin ich eigentlich, jetzt wo die Kinder aus dem Haus sind?“
„Warum fühle ich mich in meinem Körper so fremd?“
Das Gedankenkarussell dreht sich und dreht sich
Am nächsten Morgen bist du erschöpft, bevor der Tag überhaupt richtig begonnen hat. Du weißt genau, dass dieses Grübeln dir nichts bringt und doch kannst du nicht aufhören.
Vielleicht ist es ein Gespräch mit deiner Mutter, das Jahre zurückliegt. Worte, die sie damals gesagt hat und die immer noch weh tun. Oder eine berufliche Entscheidung, die du anders hättest treffen können. Oder die Art, wie du deine Kinder erzogen hast und die Schuldgefühle, die dich seitdem begleiten.
Das Verrückte ist: Rational weißt du, dass du die Vergangenheit nicht ändern kannst. Aber emotional? Da lässt dein Gehirn einfach nicht los.
Die gute Nachricht: Du kannst lernen, das Gedankenkarussell zu stoppen. Nicht durch Verdrängen, sondern durch echtes Akzeptieren. Ein Prozess, der dich befreit statt belastet.
💛 Du möchtest lernen, wie du aus dem Grübeln aussteigst und endlich Frieden mit der Vergangenheit schließt? Im Coaching „Erwachen &
Erwachsen werden“ begleite ich dich dabei,
alte Gedankenschleifen zu durchbrechen und im Hier und Jetzt anzukommen.
Warum das Gedankenkarussell so schwer zu stoppen ist
Oft genügt schon ein kleiner Auslöser: Ein Wort, ein Geruch, ein Lied und schon nimmt das Gedankenkarussell Fahrt auf. Hat es erstmal begonnen, ist es kaum noch zu stoppen.
Dann fühlt es sich an, als wäre alles gerade erst passiert.
Aber was passiert da eigentlich in deinem Kopf?
Dein Gehirn scannt nach Gefahren
Wenn wir etwas Unangenehmes erleben, schaltet unser Gehirn automatisch in den Überlebensmodus. Es beginnt, die Situation zu scannen und mit allem abzugleichen, was es bisher gespeichert hat.
Du kannst dir das so vorstellen, als ob gerade ein Abgleich mit deiner Festplatte stattfindet - mit all deinen Erfahrungen, Erlebnissen, Prägungen und Mustern.
Wenn dein Gehirn in diesem Vergleich eine ähnliche Situation findet (und glaub mir, das wird es), dann weiß es jetzt, wie es, zu reagieren hat. Dein Verhalten und deine Überzeugungen kommen zum Vorschein.
Das Problem: Diese Reaktion war vielleicht damals sinnvoll, doch heute hält sie dich gefangen.
Deine Gefühle, die dich gefangen halten
Gefühle wie Traurigkeit, Wut, Anspannung, Ängste, innere Unruhe und Stress werden sowohl im Kopf als auch in deinem Körper erzeugt.
Alles Gefühle, die dich daran hindern, ein glückliches und erfülltes Leben zu führen.
Die Frage ist also:
Wie lange willst du diesen Ballast noch mit dir herumtragen?
Was Akzeptieren wirklich bedeutet
Das Wort „akzeptieren“ hat seinen Ursprung im lateinischen acceptare und bedeutet so viel wie „empfangen, annehmen, zulassen, mit etwas einverstanden sein“.
Du akzeptierst etwas, wenn deine innere, geistige Haltung ein Ja zu einem Umstand, einem Menschen oder einer Situation ist.
Wichtig - Akzeptieren bedeutet NICHT:
- Dass du gut findest, was passiert ist.
- Dass du aufgibst oder resignierst.
- Dass du dir selbst die Schuld gibst.
- Dass du dich klein machst.
Akzeptieren bedeutet:
- Dass du die Realität annimmst, wie sie ist.
- Dass du aufhörst, gegen etwas zu kämpfen, das du nicht ändern kannst.
- Dass du deine Energie frei machst für das, was du HEUTE gestalten kannst.
- Dass du Frieden schließt mit dem, was war.
Eine Geschichte aus dem Zen
Es gibt eine wunderschöne Zen-Geschichte, die genau das auf den Punkt bringt:
Zwei Mönche, ein Meister und sein Schüler, sind auf Pilgerfahrt. Als sie an eine Furt kommen, an der das Wasser sehr hoch steht, sehen sie am Ufer ein junges Mädchen, das sich nicht traut, den Strom zu überqueren.
Gegen sein Gelübde, eine Frau zu berühren, fasst sich der Meister ein Herz und trägt die junge Frau auf seinen Armen ans andere Ufer. Dort setzt er sie ab und geht weiter.
Sein Schüler folgt ihm schweigend. Es ist schon Abend, als der Schüler, lange vor sich hin gegrübelt hatte, seinen Meister endlich fragt: „Meister, wie konntest du das tun? Es ist doch verboten, eine Frau zu berühren!“
Darauf antwortete ihm der Meister: „Ich habe die Frau am Ufer zurückgelassen. Trägst du sie etwa immer noch?“
Genau das ist der Punkt:
Wie viele „Frauen“ trägst du noch mit dir herum, die du längst hättest absetzen können?
Wie Akzeptanz dich befreit
Wenn du bereit bist, die Probleme und Herausforderungen zu akzeptieren – auch wenn sie nicht zu deiner eigenen Zufriedenheit gelöst sind – ist das eine innere Befreiung.
Du nimmst die Realität an, mit allem, was dazugehört, ohne etwas ändern oder anders
haben zu wollen. Dein innerer Konflikt wird weniger wichtig und du hörst auf,
gegen etwas zu kämpfen, das du nicht mehr ändern kannst.
Was dann passiert:
- Negative Gefühle haben keine Chance mehr.
- Du ärgerst dich nicht mehr über dich selbst, über Situationen und über andere Menschen.
- Du wirst rundum gelassener und zufriedener.
- Du konzentrierst dich jetzt darauf, Probleme besser zu lösen und Herausforderungen leichter zu meistern.
5 Schritte: So lernst du, das Gedankenkarussell zu stoppen
1 - Beschäftige dich bewusst mit dem Problem
Betrachte es noch einmal aufmerksam und akzeptiere es, denn du hast keine Möglichkeit mehr, es zu ändern. Es ist passiert und vorbei.
In den meisten Fällen ist es die größte Belastung für dich selbst. Lass dich nicht mehr von ihm beherrschen, sondern entscheide dich frei sein zu wollen und komme mit der Entscheidung in Frieden.
2 - Konzentriere dich auf das, was du beeinflussen kannst
Richte deine Aufmerksamkeit auf die Dinge, auf die du einen Einfluss hast.
Was du nicht mehr ändern kannst, darüber lohnt es sich nicht zu ärgern, aufzuregen oder zu jammern.
3 - Nenne die Dinge beim Namen
Schau genau hin und benenne die Dinge. Verdrängung hilft nur kurzfristig. Irgendwann kommt alles wieder an die Oberfläche und will gesehen werden.
In dem Moment, in dem du sie anerkennst, können sie aus deinem Bewusstsein verschwinden und sich auflösen. Das bedeutet Akzeptanz.
4 - Akzeptiere Fehler - deine eigenen und die anderer
Es ist sinnlos, stunden- oder tagelang über einen Fehler zu schimpfen, den du selbst oder ein anderer gemacht hat. Sei gelassen und nachsichtig, denn Fehler sind menschlich und gehören zum persönlichen Wachstum einfach dazu.
Du hast das Recht, traurig und wütend zu sein, aber denke daran, dass schlechte Laune nur dir selbst und deinem Umfeld schadet.
5 - Spüre mit dem Herzen, wann es Zeit ist loszulassen
Leben bedeutet im Flow zu sein. Das Festhalten an vergangenen Situationen, auch wenn sie erst gestern waren, behindern deinen Energiefluss.
Spüre es mit dem Herzen, wann es Zeit ist, Dinge zu ändern oder Dinge zu akzeptieren, die du nicht mehr verändern kannst.
Wenn du Ja sagst zum Leben, dann hast du einen großen, persönlichen Schritt getan, um frei zu sein.
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Im Newsletter teile ich regelmäßig Tipps, die dich dabei unterstützen,
aus dem Gedankenkarussell auszusteigen und im Hier und Jetzt anzukommen.
Was dir Akzeptanz bringt
Akzeptanz kann eine große Herausforderung darstellen. Doch es lohnt sich, diese Fähigkeit zu lernen und zu leben, denn nichts ist kräftezehrender als ständig Dinge abzulehnen.
Was du gewinnst:
- Du wirst zufriedener: Frustration, Ärger, Hilflosigkeit und Verzweiflung bleiben aus. Der Fokus liegt jetzt auf den Dingen, die du selbst in der Hand hast.
- Du sparst deine Kräfte: Kampf und Widerstand kosten viel Zeit und Energie. Wenn du akzeptierst, sparst du deine Kräfte und kannst die gewonnenen Reserven für andere Aktivitäten nutzen. Was für ein Erfolg!
- Du entwickelst dich persönlich weiter: Durch eine größere und lebendigere Akzeptanz schaffst du Raum für deine persönliche Entwicklung.
- Du setzt Energie frei: Wenn du in der Lage bist zu akzeptieren, fühlst du dich ruhiger und stärker. Du überwindest negative Gefühle wie Wut, Angst und Schuldgefühle viel schneller.
Akzeptanz beginnt bei dir selbst
An die Stelle des kräftezehrenden Widerstands tritt nun die erfreuliche und lebensbejahende Erkenntnis, dass du bestimmte Dinge nicht beeinflussen kannst.
Vor allem, wenn es um Menschen geht, die du verändern willst.
Auch brauchst du im Hier und Jetzt nicht mehr über längst Vergangenes zu trauern. Das gilt auch für deine eigene Persönlichkeit.
Wenn du anfängst, dich so zu akzeptieren, wie du bist
– mit all deinen Schwächen und Stärken –
wächst deine Selbstliebe und dein Selbstbewusstsein.
Mit Klugheit und Weisheit stärkst du dein Selbstvertrauen und erlangst eine gesunde Lebenseinstellung. Akzeptanz hilft dir dabei, aus einer schwierigen Situation das Beste zu machen!
Verantwortung übernehmen
Sei dir bewusst:
Akzeptieren lernen bedeutet nicht zu scheitern oder zu resignieren.
Im Gegenteil: Es bedeutet einfach nur, Leid zu verringern, die Verantwortung für dich und dein Leben zu übernehmen und deine innere Kraft in die Dinge zu stecken, die du wirklich verändern kannst.
Eine wunderbare Methode zur Unterstützung dieses Prozesses ist das Coaching. Ich kann dich anleiten, die Hürden deines Lebens liebevoll anzuschauen und dir auch helfen, die Geschehnisse, mit denen du noch haderst, zu integrieren und friedvoll zu akzeptieren.
Wir lösen die emotionalen Blockaden, die dich daran hindern, dein Leben zu genießen – zum Beispiel mit der EFT-Klopftechnik. So schaffst du Raum für mehr Integrität und Fairness zu dir selbst und zum Leben.
Möge dich die Affirmation
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