Wie du als Mutter glücklich wirst – unabhängig vom Wohl deiner Kinder

Orangefarbener Sonnenuntergang über dem Meer – Symbol für Leichtigkeit als Mutter

Du bist Mutter. Du liebst deine Kinder. Und doch: Wenn es ihnen schlecht geht, geht es dir auch schlecht. Wenn sie unglücklich sind, kannst du nicht glücklich sein.

 

Eine meiner Klientinnen – Mutter zweier erwachsener Kinder – hat es so ausgedrückt:

 

„Ich bin glücklich, wenn meine Kinder glücklich sind.“

 

Dieser Satz zeigt ihre tiefe emotionale Verbindung zu ihren Kindern. Ihr eigenes Wohlbefinden ist eng mit dem ihrer Kinder verknüpft. Sie macht ihr eigenes Glück davon abhängig, ob es ihren Kindern gut geht.

 

Vielleicht kennst du dieses Gefühl.

Die Frage, die alles verändert

Als ich diesen Satz hörte, blieb er mir lange im Gedächtnis. Ich bin selbst Mutter zweier erwachsener Töchter und ich fragte mich:

 

Bedeutet das im Umkehrschluss: Wenn meine Kinder unglücklich sind, bin ich auch unglücklich?

 

Will ich wirklich mein Glück von meinen Kindern abhängig machen?

 

Und wenn sie vor Herausforderungen stehen, wenn sie traurig sind, enttäuscht, verletzt, bin ich dann dafür verantwortlich, sie wieder glücklich zu machen?

 

Wie gehe ich persönlich mit solchen Situationen um? Kann ich sie aushalten im Sinne von: Ich sehe, dass mein Kind gerade wächst? Oder verfalle ich in einen Aktionismus - ein Tun, das meinem Verhaltensmuster entspricht - um den Schmerz so schnell wie möglich zu beenden?

 

Und die wichtigste Frage: Nehme ich meinem Kind damit das Potenzial zu wachsen?

 

 

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Als meine Tochter nicht eingeladen wurde

Ich erinnere mich an eine Situation, die mich das Spiegelprinzip lehrte.

 

Meine Tochter wurde nicht zu einem Geburtstag eingeladen. Sie war so traurig. Enttäuscht. Sie fühlte sich ausgeschlossen und abgelehnt. Tränen kullerten über ihr Gesicht. Dann kam die Wut.

 

Und schließlich, wie Kinder es so können, hatte sie einen neuen Plan für diesen Tag.

 

Meine Tochter mit mir am Strand. Im Hintergrund der Sonnenuntergang.

Und ich? 

 

Ich hing immer noch in meinen eigenen Gefühlen fest. Ich war traurig. Es schmerzte mich, sie so unglücklich zu sehen. Sie tat mir leid.

 

Oder besser ausgedrückt:


Irgendwann tat mir meine Tochter nicht mehr leid, sondern ich mir selbst.

 

Heute, nach vielen Jahren meiner eigenen Persönlichkeitsarbeit, weiß ich:

 

Sie hat mir meinen eigenen Schmerz gespiegelt. Ich selbst habe Situationen erlebt, in denen ich mich nicht gesehen und ausgeschlossen fühlte.

 

Der Schmerz kam in diesem Moment zurück, als meine Tochter ein ähnliches Erlebnis hatte.

 

Er wollte nun endlich gesehen werden.

Ein tiefer emotionaler Prozess, der sich lohnt

Als Mütter können wir mit den negativen Emotionen unserer Kinder oft nicht so gut umgehen.

Der Grund dafür:

 

Sie halten uns urplötzlich den Spiegel vor und
holen unsere verdrängten Anteile ins Licht.

 

Du kennst diese Momente, wenn du unvorbereitet von deinen eigenen Mustern eingeholt wirst. Wenn du merkst, dass es nicht wirklich um dein Kind geht – sondern um dich. Das ist vollkommen normal.

 

Denn nur was sichtbar wird, kann sich verändern.

 

Es ist ein tiefer emotionaler Prozess mit allem, was dazugehört. Mit Momenten, in denen alte Wunden wieder spürbar werden. Mit Erkenntnissen, die wehtun und gleichzeitig befreien. Und mit dem langsamen Gefühl, endlich mehr du selbst zu sein.

 

Ich für meinen Teil kann nur sagen, was mir geschenkt wurde: Ich fühle mich wie in einem neuen Leben – leichter, zufriedener, freier, harmonischer und vitaler.


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Der Unterschied zwischen Mitfühlen und Mitleiden

Wenn du dich auf deine persönliche Reise begibst, wirst du nie wieder abhängig sein vom Gefühlszustand deiner Kinder. Du wirst auch die weniger freudigen Ereignisse nutzen für deine persönliche Transformation. 

 

So unterstützt du als Mutter liebevoll dein Kind in seinem eigenen Prozess. Denn auch deine Kinder sind hier auf Erden, um Erfahrungen zu machen und daran zu wachsen.

 

Hier liegt ein wahrer Segen für die Beziehung:
Alles, was gesehen und verändert wird,
ist akzeptiert und braucht sich nicht mehr zu wiederholen.

 

Du bist nun in der Lage, für dein Kind ein treuer Begleiter zu sein. Statt die Situation verändern zu wollen, weil du diesen Schmerz nicht aushältst, kannst du jetzt:

  • Offene Gespräche führen: Sprich ehrlich mit deinem Kind über seine Gefühle. Zeige ihm, dass seine Gefühle gesehen werden dürfen. Dies schafft Vertrauen und Sicherheit.
  • Emotionale Unterstützung geben: Sei für dein Kind da. Zeige ihm durch eine liebevolle Umarmung, dass traurige Gefühle in Ordnung sind. Durch deine Nähe beginnt die Akzeptanz, das anzuerkennen, was ist, um es gehen zu lassen.
  • Gemeinsame Zeit in der Natur verbringen: Spaziergänge im Wald oder am Strand lockern die Situation auf. Die Natur kann sehr beruhigend wirken und hilft, den Kopf frei zu bekommen.
  • Positive Verstärkung geben: Erkläre deinem Kind, dass es vollkommen in Ordnung ist, traurig zu sein. In jeder Situation liegt auch ein positiver Aspekt: Was gibt dieses Erlebnis deinem Kind an Wachstum?

In diesen Momenten bist du vollkommen in deiner mütterlichen Fürsorge und
auf das Wohlbefinden deines Kindes bedacht.

 

Hier steckt höchstes Wachstum drin – für dich und dein Kind.

Wurzeln und Flügel

Zwei Zitate fassen die wesentliche Botschaft zusammen:

 

„Solange deine Kinder klein sind,
gib ihnen Wurzeln.
Wenn sie größer werden,
schenk ihnen Flügel.“

Khalil Gibran

 

 

„Zwei Dinge sollen Kinder
von ihren Eltern bekommen:
Wurzeln und Flügel.“

Johann Wolfgang von Goethe

 

 

In den frühen Jahren brauchen unsere Kinder vor allem Stabilität, Sicherheit und eine feste Basis. Diese Wurzeln symbolisieren die Werte, die wir ihnen mitgeben und das Gefühl von Geborgenheit, das sie ein Leben lang trägt.

 

Wenn sie älter werden, brauchen sie Flügel. Die Freiheit und das Vertrauen, ihren eigenen Weg zu gehen. Diese Flügel stehen für Unabhängigkeit, Selbstvertrauen und die Fähigkeit, Herausforderungen zu meistern.

Dein Weg zu mehr Leichtigkeit als Mutter

Das Muttersein ist eine emotionale Achterbahnfahrt.

 

Natürlich ist es schön, wenn das Glück unserer Kinder uns erfüllt. Doch zu jedem Leben gehören auch Erfahrungen, die uns aus der Bahn werfen.

 

Wenn wir bereit sind, dies als unseren persönlichen Ansatz für Weiterentwicklung zu sehen, ist das eine gesunde Basis für die mütterliche Unterstützung und gleichzeitig für die Entwicklung unserer Kinder.

 

Und ja, ich gebe dir recht: Es ist nicht immer einfach!

 

Doch genau hier kann der Moment liegen, um dir Unterstützung zu holen ...

 

 

Möge dich die folgende Affirmation auf deinem Weg begleiten:

Affirmation: "Das Glück meiner Kinder ist wichtig, doch auch mein eigenes Wohlbefinden zählt."

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Download: "Das Glück meiner Kinder ist wichtig, doch auch mein eigenes Wohlbefinden zählt."
Hier kannst du dir die Affirmation als Bild herunterladen und z. B. als Hintergrund für dein Smartphone nutzen.
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