„Das macht mir Angst"
Wie oft hast du diesen Satz schon gedacht?
Deine Kinder verspäten sich nur um ein paar Minuten und sofort malst du dir die schlimmsten Szenarien aus. Dein Herz rast, deine Gedanken drehen sich, du kannst nicht aufhören.
Deine Mutter ruft nicht zur vereinbarten Zeit an und die Panik steigt. „Ist etwas passiert?"
Du spürst ein Zwicken im Körper und googelst sofort nach den schlimmsten Krankheiten.
Du steigerst dich hinein. Du hast Angst, die Kontrolle zu verlieren.
Und selbst wenn später alles gut ist – du fühlst dich leer und ausgebrannt.
Doch es geht auch anders: Mit der EFT-Klopftechnik.
Was ist EFT?
EFT steht für Emotional Freedom Techniques auch bekannt als „Klopfakupressur" oder „Tapping".
Es ist eine sanfte und kraftvolle Methode, die Elemente der Akupressur mit psychologischer Arbeit verbindet. Durch sanftes Klopfen bestimmter Punkte am Körper in Kombination mit
befreienden Sätzen werden Blockaden gelöst und dein Nervensystem beruhigt sich.
Die Grundannahme von EFT
„Der Grund aller negativen Emotionen
liegt in einer Störung des Energiesystems im Körper."
Gary Craig, Begründer von EFT
Gesunde und ungesunde Ängste
Angst ist eigentlich etwas Nützliches: Sie warnt uns vor Gefahren und gehört zu unserem Überlebensprogramm.
Doch es gibt auch Ängste, die uns lähmen:
- Ängste, die aus dem Nichts kommen
- Ängste vor Dingen, die (vielleicht) in der Zukunft passieren
- Ängste, die unser Leben einschränken
Diese Ängste kosten uns Kraft und Lebensfreude.
Und genau hier hilft EFT.
Beispiele für Ängste
Verlustangst: Der Gedanke, einen geliebten Menschen zu verlieren, verursacht seelischen Schmerz.
Existenzangst: Die Angst, den Job zu verlieren, nicht genug Geld zu haben, verunsichert dich.
Angst vor Veränderung: Du glaubst, neuen Aufgaben nicht gewachsen zu sein.
Angst vor Krankheit: Du machst dir ständig Sorgen, krank zu sein oder zu werden.
Ängste aus Glaubenssätzen: „Ich bin nicht gut genug", „Ich muss es allen recht machen" – diese Überzeugungen erzeugen Angst.
Die meisten dieser Ängste betreffen Dinge, die (wenn überhaupt) erst in der Zukunft eintreten. Im Hier und Jetzt bist du sicher, aber dein Kopf entwirft Szenarien.
Und hier setzt EFT an.
💛 Du merkst: Deine Ängste nehmen überhand?
In einer EFT-Einzelsitzung arbeiten wir gemeinsam an deinen spezifischen Ängsten.
Mit individuellen Klopfsequenzen,die genau zu dir passen.
Eine Klopfsequenz zum Selbermachen
Hier ist eine Klopfsequenz, die ich für dich entwickelt habe, um Ängste und Sorgen zu lindern.
Die Klopfpunkte
Phase 1: Dein Thema definieren
- Definiere dein Thema konkret: „Ich habe Angst vor (konkrete Situation)"
- Spüre, wo du es in deinem Körper fühlst
- Bewerte die Intensität auf einer Skala von 0-10, wobei 0 keine Belastung und 10 eine starke Belastung ist
Klopfe die Handaußenkante und sprich:
„Auch wenn ich Angst (hier deine Angst einsetzen) habe, liebe und akzeptiere ich mich, so wie ich bin."
Wiederhole 3x..
Dann klopfe weiter:
- Kopfkrone: Auch wenn die Angst so stark ist, liebe und akzeptiere ich mich, so wie ich bin.
- Über den Augenbrauen: Auch wenn ich diese Angst schon so lange kenne, liebe und akzeptiere ich mich, so wie ich bin.
- Augenaußenseite: Ich fühle mich gefangen in dieser Angst, sie lähmt mich. Und doch liebe und akzeptiere ich mich, so wie ich bin.
- Unter den Augen: Ich kenne dieses Gefühl schon so lange.
- Unter der Nase: Ich spüre diese Angst in meinem Brustraum/Bauch/Kopf.
- Unter dem Mund: Auch mein Körper kennt diese Angst so gut.
- Unter dem Schlüsselbein: Es ist anstrengend, mit der Angst zu leben.
- Außenseite Rippen: Diese Angst ist okay. Ich höre auf, gegen sie zu kämpfen und nehme sie an meine Hand.
Atme tief durch. Wie fühlst du dich jetzt?
Bewerte erneut auf der Skala von 0-10.
Phase 2: Dein Gefühl akzeptieren
Jetzt bringst du die Angst auf eine neutrale Ebene.
- Handaußenkante: Auch wenn die Angst da ist, liebe und akzeptiere ich mich. Die Angst ist vollkommen in Ordnung.
- Kopfkrone: Die Angst hat eine Botschaft für mich. Sie will ins Licht.
- Über den Augenbrauen: Ich bin neugierig, was die Angst mir sagen will.
- Augenaußenseite: Es gibt eine andere Möglichkeit. Ich öffne mich dafür.
- Unter den Augen: Ich danke der Angst, die mich beschützt hat.
- Unter der Nase: Ich danke der Angst, die mir Kraft gegeben hat.
- Unter dem Mund: Ich bin mit der Angst vollkommen okay.
- Unter dem Schlüsselbein: Alles ist gut.
- Außenseite Rippen: Vielleicht bin ich auch sicher ohne diese Angst.
Atme noch einmal tief durch. Wie fühlst du dich?
Bewerte erneut.
Phase 3: Neue Energie erzeugen
Wenn die Intensität deutlich gesunken ist, geht es in Phase 3.
- Handaußenkante: Ich liebe und akzeptiere mich, so wie ich bin.
- Kopfkrone: Ich bin dankbar für meine Erfahrungen auch mit der Angst.
- Über den Augenbrauen: Ich habe schon so viel gemeistert. Ich bin stolz auf mich.
- Augenaußenseite: Ich fühle mich gut. Ich bin gut.
- Unter den Augen: Ich fülle den freigewordenen Raum mit Freude, Sicherheit und Vertrauen.
- Unter der Nase: Ich danke mir selbst. Ich liebe mich.
- Unter dem Mund: Ich darf entspannen, weil ich weiß: Ich schaffe alles.
- Unter dem Schlüsselbein: Ich wähle glücklich, lebensfroh und mutig zu sein.
- Außenseite Rippen: Ich bin in Frieden und in meiner Kraft.
Atme wieder tief durch und spüre in dich hinein.
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Je stärker deine Ängste sind, desto länger kann es dauern. Manchmal Wochen. Das ist vollkommen okay. Klopfe täglich und du wirst Veränderung spüren.
„Setze dich deiner tiefsten Angst aus.
Danach hat die Angst keine Macht mehr über dich und
die Angst vor Freiheit schrumpft und verschwindet.
Du bist frei!"
Jim Morrison
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Die EFT-Klopftechnik ist eine sichere und einfache Methode für die Selbstanwendung. Doch manchmal können Gefühle oder Erinnerungen auftauchen, die belastend sind.
Wenn du professionelle Begleitung möchtest, freue ich mich, dich in einer EFT-Sitzung zu unterstützen. Wir arbeiten individuell an deinen Ängsten
und du fühlst dich sicher aufgehoben.
Die Affirmation
begleitet diesen Prozess und unterstützt positive Veränderungen.
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